Andacht April/Mai
„Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar.“
(Kolosser 2,6.7)
„Was bedeutet es eigentlich, Christ zu sein, christliche Gemeinde zu sein? Und wie wirkt es sich aus?“ Dieser Frage gegenüber kommt manch einer, der sich den Titel Christ auch übers Leben geheftet hat, ins Stottern. Ja, was bedeutet es eigentlich? Und wie wirkt es sich aus Christ zu sein?
In all dem, was ein Christ oder eine Gemeinde Gutes tut? Darin, wie viel sie Gott lobt und danke sagt? Darin, wie fromm geguckt wird?
Der Jesusnachfolger Paulus hatte das ganz klar und schreibt in einem Brief davon. Christus als Herrn annehmen – das bedeutet es für Paulus, Christ zu sein. Also ihn meinen Herrn, Freund, Bruder sein lassen. Wer das einmal getan hat, ist Christ. Und steht vor der Herausforderung, diese einmalige Entscheidung in alltagtaugliche Häppchen aufgeteilt zu leben. Paulus nennt das „in Jesus Leben“. Also als Christ und Gemeinde Jesus als Lebensraum, als göttliches Zuhause zu begreifen.
Schwere Aufgabe? Ja, aber Paulus schreibt auch etwas davon, wie sich Glaube auswirkt: verwurzelt ... auferbaut ... gefestigt ... gelehrt. All das passiert mit uns, wenn wir als Einzelne und als Gemeinde Jesus zu unserem Lebensraum machen. Jesus wird zur kraftspendenden Lebenswurzel, zum festen Fundament eines Lebens und einer Gemeinde, zum Stabilität schenkenden festen Halt. Wer das erlebt hat, hat haufenweise Grund zum Danke sagen.
Das zu lernen und andere dahin mitzunehmen, den der’s schenkt kennen zu lernen, ist unsere schönste Aufgabe als Christen und als FeG Jülich. Wen nimmst Du mit?
Euer Pastor Simon Diercks
